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Aromatherapie und Geruchssinn 🏵️Wie Düfte auf uns wirken

Die Verbindung zwischen Aromatherapie und Geruchssinn zeigt, wie eng Körper, Geist und Emotionen miteinander verknüpft sind. Düfte wirken schnell, direkt und oft unbewusst und können uns dabei helfen, mehr Ruhe, Energie oder Ausgeglichenheit in unser Leben zu bringen. Wer bewusst riecht, nutzt eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, das eigene Wohlbefinden zu unterstützen. Mehr darüber erfährst du jetzt in diesem Beitrag...



Was ist Aromatherapie?

Kurz vorab möchte ih dir in kurzen Sätzen erklären, was Aromatherapie überhaupt ist. Wenn du es bereits weißt, überspringe gern diesen Teil. Die Aromatherapie ist ein Teil der Pflanzenheilkunde und arbeitet mit ätherischen Ölen, die aus Blüten, Blättern, Wurzeln, Schalen oder Harzen gewonnen werden. Diese hochkonzentrierten Pflanzenessenzen enthalten die charakteristischen Duft- und Wirkstoffe der jeweiligen Pflanze. Ziel der Aromatherapie ist es, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu fördern – unterstützend, nicht ersetzend zur Schulmedizin.


Aromatherapie und der Geruchssinn – Wie Düfte unsere Emotionen beeinflussen

Düfte begleiten uns ein Leben lang. Der Geruch von frisch gebackenem Brot, ein bestimmtes Parfum oder der Duft eines Waldes nach Regen – oft reichen wenige Sekunden, um Gefühle, Erinnerungen oder Stimmungen auszulösen. Genau hier setzt die Aromatherapie an, sie nutzt die Kraft ätherischer Öle, um über den Geruchssinn Körper und Psyche positiv zu beeinflussen.


Der Geruchssinn – ein besonderer Sinn

Der Geruchssinn ist einer unserer ursprünglichsten Sinne. Wir können ab dem 42. Tag schon im Mutterleib riechen. Die Fruchtblase riecht leicht nach Vanille. Kein anderer Sinn ist so eng mit unseren Gefühlen verknüpft wie der Geruchssinn. Im Gegensatz zu Sehen oder Hören werden Gerüche nicht erst rational verarbeitet, sondern gelangen direkt in das limbische System des Gehirns. Dieses ist unter anderem für Emotionen, Erinnerungen, Motivation und Stressreaktionen zuständig. Das erklärt, warum Düfte:


  • sofort wirken können

  • starke Emotionen auslösen

  • Erinnerungen aus der Kindheit wachrufen

  • entspannend oder aktivierend wirken


Wie wirken ätherische Öle über den Geruchssinn?

Die Aromatherapie ist eng mit dem Geruchssinn verknüpft, dennoch können ätherische Öle außer des Geruchssinns auch über Haut und Atemwege eine Wirkung erzielen. Kurze Beschreibung (es folgt ein weiterer Artikel zu diesem Thema): Beim Einatmen gelangen die Duftmoleküle über die Nase zu den Riechzellen und von dort direkt ins Gehirn. Dort können sie:


  • Stress reduzieren

  • die Stimmung heben

  • beruhigen oder aktivieren

  • die Konzentration fördern

  • das emotionale Gleichgewicht unterstützen


Beispiele für Düfte und ihre Wirkung

Jeder Mensch reagiert individuell auf Düfte, dennoch gibt es bewährte Erfahrungswerte:


  • Lavendel: beruhigend, schlaffördernd, angstlösend

  • Zitrusöle (z. B. Orange, Zitrone): stimmungsaufhellend, erfrischend, konzentrationsfördernd

  • Pfefferminze: klärend, kühlend, hilfreich bei Müdigkeit

  • Eukalyptus: befreiend für die Atmung, aktivierend

  • Rose: harmonisierend, tröstend, emotional ausgleichend

  • Harze: wirken meistens erdend und eignen sich gut für die Meditation



Entscheidend ist dabei immer auch die persönliche Duftvorliebe, denn nur ein Duft, der als angenehm empfunden wird, kann seine Wirkung gut entfalten. Viele mögen z.B. Vanille sehr gern, da es süßlich riecht und recht angenehm im Duftgebahren ist. Lavendel wird häufig mit Mottenvertreibung assoziiert. Übrigens noch ein interessanter Fakt: Manchmal kann ein Partner seine Partnerin nicht mehr riechen und nimmt Abstand zu ihr, weil sie die Pille abgesetzt hat und dadurch einen anderen Körpergeruch annimmt. Auch die Partnerwahl wird durch den Geruchssinn mitbestimmt, wenn auch nur in Maßen, aber er ist daran beteiligt.


Anwendungsmöglichkeiten im Alltag

Schon wenige Minuten bewussten Riechens können ausreichen, um eine Veränderung wahrzunehmen. Aromatherapie lässt sich einfach in den Alltag integrieren, zum Beispiel durch:


  • Diffuser oder Duftlampe zur Raumbeduftung

  • Inhalation bei Stress oder Erkältung

  • Aromatische Bäder zur Entspannung

  • Massagen mit verdünnten ätherischen Ölen

  • Duftsteine oder Taschentücher für unterwegs

  • Raum oder Kissenspray: Raumbeduftung, Raumdesinfizierung und z.B. Lavendel als Kissenspray zum Einschlafen


Achtsamer Umgang mit ätherischen Ölen

So natürlich ätherische Öle auch sind, sie sind hochkonzentriert. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich daher unbedingt eine fachkundige Beratung und es gilt:


  • niemals unverdünnt auf die Haut auftragen

  • sparsam dosieren

  • Vorsicht bei Kindern, Schwangeren und Allergikern

  • auf gute Qualität achten (100 % naturrein)




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Diplomierte Kräuterpädagogin

Diplomierte Aromaberaterin

Shinrin Yoku Coach - Natur- und Kraftortcoaching

Zertifizierter Stress- und Burnoutcoach/Fachberaterin für Stressmanagement

Zertifizierter Hypnosecoach

Zertifizierter spiritueller Coach

Entspannungstrainerin

Zert. Psychologische Beraterin und Lifecoach

Referentin und Autorin

Dozentin in der Erwachsenenbildung

Seminarleiterin für verschiedene Workshops

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